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Restart Europe Now! – Für eine andere Europapolitik

Wir wollen für eine bessere Europapolitik sorgen.

Europa ist in seiner bislang schwersten, ja in einer existenziellen Krise, die an die faktischen und die moralischen Wurzeln des Zusammenschlusses geht. Die britische Abstimmung über einen Verbleib des Königreichs in der EU, die noch immer nicht gelöste Euro-Krise, die zunehmende Polarisierung gegenüber Russland und die Zuspitzung des Flüchtlingsdramas, in dem die Abschottung zwischen den Staaten zunimmt und Europa zu jener Festung zu werden droht, die es nie werden wollte – alles dies unterminiert unsere Wertegemeinschaft und trägt zur Auflösung des europäischen  Zusammenhalts bei.

Gleichzeitig steht eine Reihe von Mitgliedsländern in der Union unter dem Druck rechtskonservativer, rechtsextremistischer  und europaskeptischer Parteien, die bei einem Wahlerfolg dem britischen Vorbild nachfolgen dürften. Die jüngsten Studien der OECD erkennen, mit Ausnahme der skandinavischen Länder, eine zunehmende soziale Spaltung in den europäischen Mitgliedsländern, die ebenfalls zu einer Stärkung der rechtsextremen Parteien beiträgt.

Die Austeritätspolitik, die auf Druck Deutschlands alternativlos durchgesetzt wird und die demokratische Legitimation der EU schon seit Jahren unterminiert, stärkt zudem Fliehkräfte, die das grenzenlose Europa erst schwächen und dann zerstören können.  Darunter leidet auch ganz offensichtlich die Attraktivität der Europäischen Idee bei den jungen Europäerinnen und Europäern, die besonders stark von Arbeits- und Perspektivlosigkeit betroffen sind. Um dagegen anzugehen, haben sich Mitglieder verschiedener Parteien, von Gewerkschaften, Kirchen, der organisierten Zivilgesellschaft, ebenso wie aus der Wirtschaft und Wissenschaft zusammengefunden, um öffentlich für die demokratische und soziale Festigung und Weiterentwicklung der Europas zu kämpfen.  

Die Europäische Union gründet im freien Zusammenschluss der europäischen Staaten und im Respekt vor ihrer Vielfalt. Sie ist eine Antwort auf die Zerstörung Europas im zweiten Weltkrieg und auf eine deutsche Hybris, die sich das vielfältige Europa untertan machen wollte, nicht zuletzt durch eine Politik und durch Ordnungsvorstellungen, die den Nachbarn aufgezwungen werden sollten. Der Erfolg dieser inneren Einheit Europas wurde in den letzten Jahren gerade auch durch deutsche Politik zunehmend aufs Spiel gesetzt.

Deshalb müssen wir dringend umsteuern. Auf neuen Wegen müssen wir zur Wiederbelebung der einigenden Europäischen Idee durch konkrete wirtschaftliche, soziale, friedenspolitische und kulturelle Initiativen und Strategien gelangen und damit den  Europäischen Zusammenhalt stärken und weiterentwickeln.

Restart Europe Now!

We want to ensure better European policy.

Europe is facing its gravest crisis to date – indeed it is an existential crisis, which is shaking the very foundations of the union, in terms of both substance and moral values. The British Brexit referendum, the still unresolved Euro crisis, the increasing polarisation in relations with Russia and the dramatic escalation of the refugee crisis, with the erection of new barriers between countries and the threat of Europe developing into the very fortress it never wanted to be – all of this is undermining our community of values and eroding European cohesion.

At the same time, a range of European Union Member States are under pressure from right-wing conservative, right-wing extremist and Eurosceptic parties, which are likely to follow the British example should they win power. The most recent OECD studies show, with the exception of the Scandinavian countries, increasing social disparity in the European Member States, which is also increasing support for right-wing extremist parties.

Austerity policy, which is being presented as without alternative due to pressure from Germany and has been undermining the EU’s democratic legitimacy for years, is also boosting centrifugal forces with the potential to first weaken and then destroy Europe. This quite obviously reduces the attractiveness of the European idea amongst young Europeans, who are particularly severely affected by unemployment and lack of perspectives. In order to address these problems, representatives of various parties, trade unions, churches and organised civil society, as well as from the business and academic spheres, have joined together to fight publically for the strengthening of democratic and social structures and further development of Europe.

The European idea is based on the voluntary union of European states and on respect for their diversity. This idea was the answer to the destruction of Europe in the Second World War and to the hubris of Germany, which wanted to subjugate this diverse Europe – not least by means of a policy and visions of an order intended to be imposed on the neighbouring states.

The success of this internal European unity has been increasingly put at risk over the past few years – particularly as a result of German policy. For this reason, we need an urgent change of course. We must embark on new paths to revive the unifying European idea through concrete economic, social, peace-oriented and cultural initiatives and strategies, thus strengthening and further developing European cohesion.

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541Anne GöddeStellv. Landesvorsitzende Europa-Union NRWJan 30, 2017
540Julian ReinhardtStudentJan 30, 2017
539Tobi WarkentinDIE LINKE. Bielefeld, linksjugend ['solid] BielefeldJan 29, 2017
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537Cornelius MüllerJan 29, 2017
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533Helene HeuserWissenschaftliche MitarbeiterinJan 06, 2017
532Hannah DißelbeckSchülerinJan 03, 2017
531Julia Schulze BuxlohStudentin, Bündnis 90/ Die GrünenDez 19, 2016
530Marco PatriarcaMitglied des Sprecherrats der Juso HSG NiederrheinDez 10, 2016
529Christiane FrickLehrerinNov 22, 2016
528Heinz GockelLehrerNov 20, 2016
527Hanne-Margret Prof. Dr. BirckenbachOkt 30, 2016
526Romolo MurgiaOkt 15, 2016
525Stephan SandvossSachverstaendigerOkt 14, 2016
524Dr. Artur TarassowVolkswirtSep 26, 2016